Reise blog von Travellerspoint

Content

All rights reserved. No part of this web site may be reproduced, published, distributed, displayed, performed, copied or stored for public or private use in any information retrieval system, or transmitted in any form by any mechanical, photographic or electronic process, including electronically or digitally on the Internet or World Wide Web, or over any network, or local area network, without written permission of the author.

Thank you! Danke!

Eingestellt von amelierei 12:25 Kommentare (0)

Nun ist es also vorbei....

ich komme wieder....

...denn nach der Reise ist vor der Reise!!

11,000km (laut diesem Blog sind das die zurückgelegten Km!!), 9000 Fotos, zu vielen Busfahrten, unzähligen Erinnerungen, Erfahrungen und Eindrücken, mindestens 30 interessanten Bekanntschaften und einem gefunden zu Hause später, ist es nun vorbei -mein Abenteuer das vor 5 Monaten in Quito allein begonnen hat und nun hier in dem wunderschönen Buenos Aires endet, ist vorbei. Erstmal vorbei - ich komme ja wieder ob nun um hier zu leben oder im Sommer!

Eigentlich hatte ich vor hier bestimmte Eindrücke und Erfahrungen aufzuschreiben, aber es sind einfach viel zu viele!!!

Ich kann nur sagen, wer noch nie mit dem Rucksack und ohne Plan und Ziel unterwegs war, sollte es jetzt langsam mal machen! Es ist egal wenn man die Sprache nicht kann (es gibt immer einen Weg oder einen der gerne übersetzt), keine Zeit hat (ich hab genug 2 Woche Urlauber getroffen), kein Geld (es gibt genug Wege billig zu reisen und wenn man es ganz billig haben will gibt es noch die Seite hier www.couchsurfing.org) oder was man sich noch alles für Ausreden ausdenkt! Es geht und zwar richtig gut, denn wenn ich das kann, kann es jeder. Man muss einfach ein bisschen Wissendurst, Fantasie und viel Offenheit einpacken, dann klappt das auch!

Hier nochmal die komplette Karte:

Eingestellt von amelierei 04:26 Archiviert in Argentinien Kommentare (0)

Ich glaub ich hab es gefunden.....

.... mein neues zu Hause!!

all seasons in one day 10 °C

Buenos Aires!!

Ich hab hier 3 wundervolle Wochen verbracht, nette Leute kennengelernt, viel Tangi getanzt, viel Kultur gehabt und auch schick gefeiert.

Nun werd ich erstmal wieder in die Realität zurück gehen, nach Hause also und dann mit ein wenig Abstand zu entscheiden ob es wirklich mal einen Versuch wert ist hier zu wohnen, denn ich war ja hier nur imUrlaub und fände es vermessen zu sagen das ich glaube wie man hier lebt. Aber ich würde es trotzdem gerne mal verssuchen, denn vn der Mentalität der Menschen her, der Infrastruktur des Landes und des Wetters her finde ich es schn Klasse!

Hier ein paar Fotos:

Feria Mataderos - Tanze mit Kostüm in den Strassen. Man trifft Sonntags da einfach, tanzt und trinkt Weinchen zu live Musik! Perfekt!
large_Buenos_Air..11__20_.jpglarge_Buenos_Air..11__13_.jpglarge_Buenos_Air..11__21_.jpglarge_Buenos_Air..11__32_.jpglarge_Buenos_Air..11__41_.jpglarge_DSC00183.jpglarge_DSC00180.jpg

La Boca:
large_DSCN0440.jpg

Montags - La Bomba, Live Geniale Trommelmusik:
large_IMG_1256.jpglarge_IMG_1260.jpg
Video

Eingestellt von amelierei 04:27 Archiviert in Argentinien Kommentare (0)

Cordoba und Rosario

overcast 9 °C

Aufeinmal war ich wieder alleine unterwegs, was für ein Schock! Ich die ja eigentlich nur alleine Reisen wollte, fühlte mich unwohl so ganz allein.

Die Grenze war übrigens diesmal ganz unproblematisch offen und ich konnte direkt ohne Probleme nach Argentinien einreisen, ha Jaana ich sag ja Du hast einfach kein gutes Grenzkarma!! Nachdem ich dann pünktlich in Mendoza angekommen bin dachte ich mir das ich eigentlich keine Lust hatte dort zu übernachten und hab den nächsten Bus nach Cordoba genommen. Nach mal wieder fast 24 Stunden Busfahrten war ich dann in Cordoba und das Hostel, bei dem ich natürlich nicht reserviert hatte, war voll! "Warum denn das?" - "Politik Kongress, aber ich kann da ein anderes Hostel empfehlen..." Schön wieder in Argentinien zu sein!! Ich bin dann auch ins nächste Hostel, da es aber noch so früh war, sollte ich bis Mittag zum einchecken warten, hat mir der Rezeptionist in einem Flirtigen Ton verklickert - genau das was man brauch nach 24 Std. Busfahrt... Aber ich war nicht allein, eine Mexikanerin hatte das gleiche Problem und schnell haben wir uns zusammen getan und die Stadt erkundet. Was sich als sehr lustig herausstellte und da ich ja keine Kamera mehr hab (heul) hat sie einfach alles fotografiert was nicht bei 3 weg war.... Abends war dann dick Party in unserem Hostel und mein zimmer muss mindestens 100 Betten gehabt haben so oft und soviele Leute sind da rein uns raus!
Am nächsten Morgen hab ich dann die Mexikanerin wieder getroffen und ihre Gruppe Freunde und von da an waren wir alle eigentlich unzertrennlich. Wiedermal bin ich froh das ich Spanisch kann, sonst hätte ich ein paar echt klasse Leute verpasst. Insgesamt waren wir also jetzt zu neunt, 5 Mexikaner, 1 Kolumbianerin, 2 Argentinier und eine Deutsche!
An den meissten Tagen sind wir in nahe gelegen Dörfer (2 - 3 Stunden "nah") und es ist echt schön hier.

Ausflug N°1: Villa Carlos Paz - ein Dorf mit einem riesigen See, der im Sommer bestimmt wunderschön ist; ein paar netten Bergen, einer riesigen Kuckucksuhr und der wahrscheinlichsten fescheschsten Brücke Argentiniens, denn unter der Brücke wurde eine Passage/Museum gebaut mit heizung und Sofas, hier könnte man also auch unter der Brücke mit Stil pennen.

Ausflug N°2: Villa General Belgrano - das war ein bisschen wie in einem schlechten kitschigen Österreich- oder Bayernfilm, aber irgentwie doch lustig. Jeder zweite Laden hatte sein eigenes gebrautes Bier nach deutschem Rezept von den Vorfahren, ausserdem gab es Marmelade, Stollen (!!!!), Schokolade und was die deutschen da halt noch so zusammengebastelt haben. Aus den Strassenlautsprechern klingen deutsche Volkslieder zu denen die Touris durch die Strassen schunkeln und die Schaufenstern bersten nur so von den quietschbunten Kuckucksuhren, Gartenzwergen und ähnlichen Souveniers. Jedes zweite Schild ist auf deutsch und ich versuche immer mehr als Argentinierin durchzugehen. In der Ferne sieht man die Schneebedeckten Berge und ich wünschte wir wären da hingefahren!! Obwohl es so kitschig war, hatten wir doch viel Spass, besonders nach dem 3. Glas Bier! Es war zwar kalt an dem Tag, aber nicht genug um zi schneien... einer der Mexikaner wollte unbedingt Schnee sehen, hat ihn aber leider um einen Tag verpasst, denn am nächsten Tag hat es hier 5cm Schnee gehabt.

Die letzte Nacht waren wir dann nur noch zu dritt, weil die andern alle nach Rosario zur Arbeit und/oder Uni mussten. Es wurde am Tag unheimlich kalt, deswegen haben wir dann auch nicht mehr soviel gemacht, ausser bei einem der Argentinier zu Hause zu kochen und die ganze Nacht und Tag durchgequatscht.

2.8. - 5.8.2011
Abends bin ich dann weiter nach Rosario und zu den Mexikanern die mich in ihrer Wohnung aufgenommen haben. Rosario ist jetzt nicht unbedingt schön um ehrlich zu sein. Cordoba und Rosario streiten seit Jahren um den Platz der Zweitgrössten Stadt Argentiniens, also wieder Grossstadt, nur hat diese hier nicht allzuviel zu bieten und es ist ja immernoch Winter, also kalt und feucht da die Stadt am Paraná Fluss liegt. Die Parks müssen wunderschön im Sommer sein, aber jetzt sind sie leider nur kahl. Messi ist auch aus Rosario und seine Wohnung hab ich auch gesehen, von weitem natürlich, dann ist Rosario noch bekannt dafür das hier die erste Argentinische Flagge konfektioniert wurde und ich glaub das wars auch schon! Ich war eigentlich auch weitestgehend Nachtaktiv, da die Mexikaner arbeiten mussten und ich tagsüber ausgeschlafen hab, weil die Nächte immer so lang waren! Am besten war wohl mi Abstand die Karaokenacht, bei der wir mit unserem schlechten gesang ein ganzes Lokal gefüllt haben!!!

Cordoba:
large_DSC07400.jpglarge_DSCN2117.jpglarge_DSCN2125.jpglarge_DSC07446.jpg

Villa Carlos Paz
100_4010.jpgDSC07350.jpg
Die Brücke
large_DSC07365.jpg
Die Kuckucksuhr, die uns überrascht hat, weil sie tatsächlich funktioniert:
large_DSC07386.jpg

und Villa General Belgrano:
large_DSCF6858.jpglarge_DSCF6894.jpglarge_DSCF6896.jpglarge_villagralbelgrano.jpglarge_random4.jpglarge_100_4039.jpglarge_100_4026.jpglarge_100_4012.jpg

Rosario
DSC07573.jpgDSC07583.jpglarge_DSC07595.jpglarge_DSC07596.jpglarge_DSC07600.jpgDSC07533.jpgDSC07608.jpg

Eingestellt von amelierei 19:01 Archiviert in Argentinien Tagged cordoba rosario argentinien villa_general_belgrano villa_carlos_paz Kommentare (0)

Viel zu zivilisiert

overcast 5 °C

Santiago st wie eine Pause von Südamerika... wir sind angekommen und hier ist alles so ordentlich und reguliert, kaum vorstellbar das ein paar hundert Kilometer nördlich oder westlich komplette Armut und/oder Chaos herrscht.

Eigentlich kann ich unseren Aufenthalt ein paar Worten zusammenfassen, da Santiago wie jede andere europäische Grossstad ist hab ich auch nicht allzuviel zu ihr zu sagen, ausser das hinter den ganzen Wolkenkrazern die Schneebedeckten Berge zu sehen sind und das echt klasse aussieht.

- Unser Hostel war mit einem WII ausgestattet von dem wir nicht loslassen konnten
- genauso war es mit dem Wein
- ich hab meine Kamera im Hostel geklaut bekommen - danke an der/die/das Arschloch
- ohne Kamera ist das Leben halb so schön!!
- Ich will meine Kamera wieder haben!!!!!!!
- Ich werde auf jeden Fall von Chile wiederkommen!
- wie bin ich nur auf die Idee gekommen das ich hier jemals bleiben möchte?

Trotzdem hatte ich hier eine schöne Zeit, aber jetzt will ich wieder nach Argentinien! (jetzt wieder alleine)

large_santiago__1_.jpglarge_santiago__2_.jpglarge_santiago__3_.jpglarge_santiago__4_.jpg
Gegen die Unterdrückung
large_santiago__5_.jpglarge_santiago__6_.jpglarge_santiago__7_.jpglarge_santiago__8_.jpglarge_santiago__9_.jpglarge_santiago__10_.jpglarge_santiago__11_.jpglarge_santiago__12_.jpglarge_santiago__13_.jpgsantiago__14_.jpg

Eingestellt von amelierei 14:14 Archiviert in Chile Kommentare (0)

Endlich da

Chile

sunny 5 °C

Ha.. Endlich konnte es nach Chile gehen!! Übrigens dem Land von dem ich seit Jahren sage das wenn ich erstmal dort bin ich nie wiederkommen werde.... Also war ich natürlich gespannt.
Sollte eine kurze Busfahrt werden, aber da ja die Grenze mal wieder 4 Tage zugewesen ist und 15000 chilenische Fussballfans wieder nach Hause wollten, standen wir stundelang im Stau. Als wir dann endlich am Grenzposten waren mussten wir alle aus dem Bus raus und alles deklarieren, wenn man aber deklariert das man Kekse und eventuell Tee dabei hat war alles wieder paletti. Obwohl ich ehrlich gesgat noch kurz gezittert hab, weil meine Taschen voll mit Argentinischen Münzen waren und die sind ja praktisch Gold wert... musste ich die nun auch deklarieren?
Während wir noch auf unsere Stemple warteten lief das Spiel Chile gegen Venezuela und die Chilene klebten geradezu am Fenster um das Spiel zu sehen, bei jedem fast Tor fingen dann alle an "CHI - CHI - CHI LE - LE - LE, VIVA CHILE" zu singen/Brüllen, ich hab sogar einen argentinischen Grenzbeamten dabei erwischt.... die Stimmung ging dann im Bus weiter, bis klar war, Chile hatte verloren!
Weil wir so spät angekommen sind haben wir dann in Santiago übernachtet in einem Hotel mit der besten Lage (genau am Busbahnhof) in dem der Rezeptionist nicht ganz verstehen wollte das wir die GANZE Nacht da bleiben wollten.

Morgens sind wir dann gleich in den nächsten Bus und waren nach 2 Stunden in Valparaiso.
Die Stadt auf den 45 Hügeln war die Heimat der Hippies und der Boheme, als das Militär 1973 in Chile die Macht übernahm. Von unten sieht alles ein wenig schäbig aus.... die Häuser in bunten Farben, alle kippen ein wenig und um auf die Hügel zu kommen muss man uralte Aufzüge nehmen deren Stahseile quitschen. Oben angekommen empfängt einen dann ein Schaffner und von hier sieht alles schon ganz anders aus, es sind Details die die Stadt ausmachen, die Buntbemalten wellblech Fassaden der Gebäude, die kleinen Gescháfte mit ihren modernen oder nicht so modernen Kunstwerken, die Musik die aus den Fenstern dringt gespielt von den streikenden Studenten und die Türen und Fenster voll von alten schnörkeligen Ornamenten. Die Stadt scheint voll von Künstlern und wer keiner ist möchte einer werden und ja alles sieht ein wenig verkommen aus, ein wenig so als wäre die Gute Zeit vorbei.
Vielleicht liegt es genau daran das die vielen Studenten es satt haben und deshalb hier und überall im Land um kostenlose Bildung gestreikt wird, weshalb Unis und Schulen besetzt wurden und das nun schon seit mehr als einem Monat.

Wir sind mehrer Tage hier geblieben, was zum Teil auch daran lag das ich hier das Essen nicht vertragen hab und für zwei Tage an mein Bett gefesselt war.

Trotzdem waren wir auch noch einen Tag in Viña del Mar, die das Gegenteil von Valparaiso darzustellen scheint. Hier befindet sich das älteste Kasino, modern Gebäude zieren die Gegend und die Altstadt ist Zeuge der deutschen Herkunft ihrer Imigranten. Hauptgrund um nach Viña del Mar zu kommen ist aber der Strand und die Strandpromenade geziert von Parks mit wunderschönen Blumen und ehemaligen Schusswaffen der Militärs.

An einem andere Tag sind wir nach Laguna Verde (Grüne Lagune) gefahren, da war aber auch nicht viel mehr als nur Strand!

Nach ein paar schönen Tagen im Paradiestal (Valparaiso) sind wir dann nach Santiago.

large_IMG_5330.jpg
Mach den Fernseher aus .... Leb Dein Leben
large_IMG_5331_copy.jpglarge_eindruecke.jpglarge_IMG_5342.jpglarge_IMG_5344.jpglarge_IMG_5336.jpg
large_collage_vertic.jpg
Öffentlicher Bildungsmissbrauch
large_IMG_5351.jpglarge_IMG_5355.jpglarge_IMG_5367.jpgIMG_5379.jpglarge_IMG_5426.jpglarge_IMG_5436.jpglarge_IMG_5439.jpglarge_IMG_5578.jpglarge_IMG_5566.jpg
Laguna Verde
large_laguna_verde_jump.jpglarge_IMG_5554.jpglarge_IMG_5551.jpglarge_laguna_verde.jpg
Viña del mar
large_2.jpglarge_IMG_5383.jpglarge_IMG_5393.jpglarge_IMG_5397.jpglarge_IMG_5400.jpglarge_IMG_5407.jpgIMG_5417.jpg

Eingestellt von amelierei 10:22 Archiviert in Chile Kommentare (0)

Vom Winter in den Herbst! (und nochmal Grenze)

Weinland - Mendoza

sunny 14 °C

Wie das so ist wenn man nicht plant - es kommt immer anders als man denkt!
Schon bei Ankunft in Mendoza war klar, irgentwie ist es wahnsinnig voll!! Wir sind zum Hostel gefahren, mit den Bus die hier so toll funktionieren und auch wirklich immer da hinfahren wo draufsteht.... Argentinien ist einfach fantastisch! ImHostel war aber kein Platz mehr. Warum? Na es ist Copa America und morgen spielt Chile (gleich um die Ecke) hier in Mendoza! wir also zu weiteren Hostels, alles war voll. Im touristenbüro war es auch voll, aber die haben Zimmer vermittels wie die Weltmeister und da haben wir dann auch eins gekriegt. Bei einer Familie zu Hause, zwar etwas weiter raus, aber es war echt schön. Am besten war als sie dann immer ihre eigenen Empanadas oder Pizza gemacht haben! Toll, hat sich sehr heimisch angefühl und wir konnten man bei den Argentiniern zu Hause reinschnuppern!
Tags über sind wir dann wieder in die Stadt und die war voll von Chilenischen Fans, alle in rot gekleidet und am rumgröhlen - schade das es keine Karten mehr für das Spiel gab.
Wir sind dann jedenfalls in einen Park und haben die Landschaft genossen (und die Ruhe). Wir sind sozusagen vom Winter in Uyuni, in den Herbst hier und das alles in einer Woche, toll!!!

Den Tag darauf sind wir umgezogen, wieder in die Stadt und haben dann in einem naheliegenden Dorf - Maipú eine Fahrrad und Weintour gemacht. Das funktioniert so: man mietet sich Fahrräder, bekommt eine Karte mit allen Weinguten und ihren verköstigungspreisen und dann radelt man los.... nach ein paar Weinguten radelt man dann zwar nicht mehr so gerade, aber das ist dann ja auch egal. Wenn man die Fahrräder wieder abgibt bekommt man noch ein Glas Wein und danach fährt man wieder (mit Bus) nach Mendoza zurück.
Das war unsere Abschiedstour, denn Jaana sollte morgen nach chile fahren und ich aber erst in 2 Tagen, also waren wir zur feier des Tages nochmal lecker Steak essen und noch ein Weinchen trinken.

Morgens sind wir dann noch zusammen zum Busbahnhof und was war? Der Pass ist wegen Schnee geschlossen, ha ha ha!
Also haben wir den Tag wieder im Park und mit Stadtrundgängen verbracht!

Nächster Tag: der Pass war wieder geschlossen

Noch der nächste Tag: nochmal geschlossen

Der nächstere noch nächster Tag: Offen und wir sind (wieder gemeinsam) nach Chile.

IMG_5192.jpglarge_IMG_5207.jpglarge_IMG_5211.jpglarge_IMG_5233.jpglarge_IMG_5235.jpglarge_IMG_5243.jpglarge_IMG_5244.jpglarge_IMG_5260.jpglarge_IMG_5261.jpglarge_IMG_5262.jpgIMG_5265.jpglarge_IMG_5271.jpglarge_IMG_5275.jpglarge_IMG_5276.jpglarge_IMG_5283.jpglarge_IMG_5284.jpgIMG_5291.jpgIMG_5294.jpg

Eingestellt von amelierei 10:53 Archiviert in Argentinien Kommentare (0)

Fussball und Zivilisation

Salta

sunny 13 °C

Nachdem wir endlich aus Uyuni wegkamen waren wir erstmal in Siegesstimmung, aber nicht lange, denn unser Nachtbus war die reinste Schrottkarre und (wie immer) hiess Direktbus natürlich das er weniger, also nur ca. 20 mal zwischendrin anhielt um noch mehr auf die Gänge zu verteilen die dann da gemütlich auf dem Boden sitzen, bzw. schlafen konnte. Ist besonders spassig wenn man am Gang sitzt um mehr Platz für die Beine zu haben....
Nach vielen scharfen Kurven, ewig tiefen Abhängen und keinem Schlaf, waren wir dann irgentwo unten angekommen und unser Busfahrer meinte das wir jetzt alle aussteigen sollten, denn der Bus sei kaputt. "Danke!!" Nach 10 Stunden Bergab.... Wir also in einen neuen Bus und dann nochmal 2 Stunden Fahrt und wir waren da: an der Grenze zu Argentinien!! (Oder um ehrlich zu sein: Endlich weg von Bolivien)
wir haben uns dann noch kurz von einem Bolivianer für den doppelten Preis Tickets nach Salta verkaufen lassen und dann stand uns nichts mehr im Wege, naja ausser die lange Schlange an der Grenze, wegen der wir dann auch den Bus verpasst haben! Immerhin konnten wir noch frühstücken und ENDLICH mal wieder einen richtigen Kaffee trinken und lecker Croissants essen. Ja wir waren in Argentinien angekommen und aus Bolivien weg, ab jetzt kann es eigentlich nur noch besser werden!

12 Stunden später waren wir dann auch in Salta, nachdem wir fast genau 24 Stunden mit dem Bus unterwegs waren. Mittlerweile waren wir zu dritt und haben uns ein Hostel gesucht. Das erste war zwar voll, aber kein Problem, die haben telefoniert und uns ein anderes besorgt! (Argentinien halt !!) Zur feier des Tages sind wir ein Steak essen gegangen (mit dem man sämtliche Grossfamilien ernähren hätte können) und haben uns ein Weinchen gegönnt.

Am nächsten Tag sind wir los uns Tickets für die Copa America holen gegangen, was am Abend stattfinden sollte. Ecuador vs Venezuela.
Erst sind wir durch die ganze Stadt gelaufen, nur um zu erfahren das die Tickets nur im Stadion direkt verkauft werden. Also habe wir einen Bus genommen und unsere erste Lektion in Argentinien gelernt: Halte an dein Kleingeld, denn es ist wertvoller als Gold!!! Man bekommt generell Kaugummis oder Bonbons als Wechselgeld oder es wird einem erst garnichts verkauft für kleine Beträge wenn man nicht genau die Summe hat, in grösseren Läden wird meisst auf oder abgerundet.... das ist eine lustige angelegenheit wenn man durch den Supermarkt spaziert und 17.63 oder 12.43 sieht, hi hi.

das Spiel war für mich toll, weil mein erstes Live Fussballspiel, aber ehrlich gesagt war es nicht wirklich berauschend. Das Publikum war tot, bis auf eine 8er Gruppe von Ecuatorianern die Lärm gemacht haben wie 200 und ein paar Venezolanern. Der Rest war eher in Trauerstimmung!? Da ar das Aufregendste noch als der Ball mal auf unsere Seite flog, nachdem er ca. 8m über dem Tor vorbeigeschossen wurde!

An unserem letzten Tag in Salta sind wir dann relativ früh los, auf einen Berg um von da aus die Gegend zu sehen und endlich mal wieder zu laufen, den Rest des tages sind wir in der Stadt umherspaziert um dann Abends den 18 Stunden Bus nach Mendoza zu nehmen.

IMG_5145.jpglarge_IMG_5152.jpglarge_IMG_5153.jpgIMG_5162.jpgIMG_5154.jpglarge_IMG_5166.jpglarge_IMG_5174.jpgP1030676.jpgP1030681.jpg

Eingestellt von amelierei 10:20 Archiviert in Argentinien Kommentare (0)

Bolivien Reisekarte

Eingestellt von amelierei 09:35 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

Die Salzwüste und mal wieder Grenze

Uyuni, nach Chile.... äh Argentinien!

snow 0 °C

Nachdem der Bus uns Abends in Uyuni abgesetzt hatte, sind wir voll Entusiasmus in die Reisebüros um unsere Langersehnte Tour in die Uyuni Salzwüste zu buchen. Nach ein paar Agenturen hatten wir dann auch die richtige und unsere Tour war gekauft und sollte in San Pedro de Atacama, Chile enden oder wenn das nicht ginge wegen dem Schnee, dann eben an einer Grenze ein bisschen weiter nördlich. Abfahrt Morgen um 10:30. Perfekt!

Am nächsten Morgen wurden wir dann von einem Klopfen geweckt... Ja die Tour wäre nciht zu empfehlen denn es schneit und sie würden mit uns fahren aber es ist etwas gefährlich. Wir also die Tour auf den nächsten Tag verlegt. Ausgeschlafen und später dann raus, eingepackt in so ziemlich alles was wir an Klamotten mithaben, denn es schneite immernoch. Und es sollte auch noch den ganzen Tag und fast die ganze Nacht schneien. Wir haben den Tag eigentlich ruhig rumgebracht, mit lesen, Wein trinken und Fernsehgucken. Abends sind wir dann in ein Restaurant und da haben wir so ziemlich alle gestrandeten Touris getroffen, einige davon hatten schon ziemlich tief in die Weingläser geguckt!! Später sind wir dann in ein Pub. Was sollte man auch anderes bei dem Wetter machen? Und naja auch wir haben da tief in die Gläser geschaut und getanzt.

Morgens sind wir dann früh um bei der Reiseagentur unsere Tour zu stornieren. Es war immernoch kalt, alles war vereist und wir hatten keinen Bock durch Matsch und Schnee zu fahren. Ausserdem waren Temperaturen von bis zu -40 °C für eine der Orte wo wir übernachtet hätten vorrausgesagt.... brrr Nein Danke!! Geld zurück und schon waren wir auf der Suchen nach einem Bus der uns nach Chile. Denkste!! Alle Busse sind storniert. Vielleicht am nächsten Tag um 3:30. Ticket gekauft und wieder zurück ins Hostel. Lesen, planolos umher spazieren damit uns wieder warm wurde, Wein trinken und Fernsehen.

Um 3:00 sind wir dann voller Freude los, endlich Weg von Uyuni. Als wir an der Busagentur ankamen stand schonmal kein Bus da und klar der Besitzer meinte: Ja leider fährt der Bus nicht. Eventuell um 9:00Uhr morgens. Die Grenze nach Chile ist gesperrt und wenn der Schnee nicht weggeräumt wird, dann könnten die Busse nicht durch.

Um 9:00 Uhr waren wir nochmal da und wieder meinte er Nein leider nicht. Mittlerweile hatten wir schon Plan B,C und D. Aber alle sind ins Wasser (Schnee) gefallen. Also wieder einen Tag länger in Uyuni – in dem man NICHTS machen kann – und am Morgen dann den Bus nach Chile nehmen, weil morgen ist (genau wie die anderen Tage) bestimmt die Grenze offen.
Also gleiche Programm noch mehr Wein trinken, wieder warmspazieren und lesen (Fernsehen und Internet lagen lahm, irgentwo ist ein Kabel kaputt!?).

Wieder um 7:00 aufgestande. „Ja heute fährt der Bus“ – Wir: „Jaaaaaa“ Freudensprünge.
Als der Bus um 8:00 immernoch nicht da war, wurden langsam alle um uns herum ungeduldig. Nochmal rein Sie: „Ja der fährt, er ist nur momentan vereist aber sobald das geregelt ist gehts los!“ – Wir: „Ah ok, super“
8:30 – Der Bus kam und der Fahrer meinte das die Grenze wieder geschlossen ist und es keinen Sinn hat hnzufahren, weil die Chilenen nich aufhaben weil die Strassen nicht geräumt sind, Bolivien ist natürlich auf! (denen kanns ja egal sein ob die Busse über die Strassen schliddern)
Also ein weiterer Tag in der wahrscheinlich langweiligsten Stadt Boliviens! AAAhhh. Wir haben uns erstmal Wein für den Nachmittag besorgt.... was sollten wir denn sonst auch machen und sind dann nach einem Bus nach Tupiza gucken gegangen. Mittlerweile hatten wir uns geeinigt das wir nach Argentinien fahren würden.Der Bus sollte um 20:00 abfahren.
Da es mittelerweile wärmer war (ca. 8 °C) sind wir den Tag über umher spaziert und haben es sogar bis zum Zug Friedhof geschafft.Der wie Jaana so schön feststellte, die bolivianische Mentalität weiderspiegelt: wenns nicht mehr funktioniert lässt man es einfach irgentwo oder genau da rumliegen.
Als Abends der Bus tatsächlich losfuhr und auch noch fast pünktlich haben wir gejubelt. Endlich weg - endlich weiter!!!

Tag 1 - Ankunft
large_IMG_5038.jpg

Tag 2 - wir haben uns noch über Schnee gefreut:
large_IMG_5044.jpglarge_IMG_5060.jpg
Schneelama:
large_IMG_5070.jpg
large_IMG_5078.jpglarge_IMG_5081.jpg

Tag 3 - das wollte einfach nicht schmilzen:
large_P1030627.jpglarge_P1030629.jpglarge_P1030630.jpglarge_IMG_5098.jpg

Tag 4 und 5 wobei es am 5. Tag echt schon angenehm war, siehe Markt:
large_IMG_5096.jpglarge_IMG_5120.jpglarge_IMG_5126.jpglarge_IMG_5129.jpglarge_IMG_5133.jpglarge_P1030636.jpglarge_P1030631.jpglarge_IMG_5102.jpg

Eingestellt von amelierei 11:21 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

Dinosaurier Spuren und frische Obst

Sucre

sunny 12 °C

Sucre ist bis jetzt die einzigste Stadt die uns echt super gefallen hat! Gleich neben unserem Hostel war der Zentralmarkt, also haben wir jeden Tag schön mit frischem gemüse gekocht und immer leckeres Obst gehabt! So kleine Sachen machen einen glücklich nach so langem Reisen.

Hier in Sucre wurden viele Dinosaurierspuren gefunden und davon haben wir uns die wohl unbekanntesten angeguckt, zuerst waren wir skeptisch, aber später haben wir nachgelesen das sie tatsächlich von Paläontologen als echt bestätigt wurden.
Wir sind von Sucre mit noch 2 Mädels und unserem Reiseleiter in einen Minibus und dann in La Calancha ausgestiegen. Von hier sind wir durch spektakuläre Canyon Landschaften gewandert um dann einen Hügel hochzuklettern und dann hatten wir eine Wand mit vielen tiefen Spuren vor uns. Wir waren skeptisch, weil die die Wand vertikal dastand und nciht wie erwartet flach auf dem Boden lag. Unser Guide hat uns dann erklärt das vor Jahren ein Meteoritenstück die ganze Gegend verändert hat und tatsachlich hat man in der Umgebung beobachten können wir ganze Bergen geradezu seitwárts lagen.
Das Gelände ist im Privatbesitz und der Besitzer will es nicht für Tourismus eröffnen, jedenfalls nciht momentan weil er in Argentinien lebt, so kann eigentlich nur unser der sein Kumpel ist, Leute auf das Gelände lassen. Einige Cholitas (hiessige indianer) haben ihre Ziegen auf de Gelände und auf dem Rückweg hat eine von denen Steine nach uns geschmissen und irgentwas in Quechua geschrien. Unser Guide meinte: Alles in Ordnung. - Wir: Sicher? – Er: ja sie hat nur n schlechten Tag – Wir: Is „klar“!!
Für uns war das aber dann doch ein Erlebnis, denn anscheinend kommen dort nicht viele Touris vorbei und wir haben die nicht Touristischen Spuren angeschaut, angefasst, mit Gummidinosauriern dekoriert und wurden fast von Steinen „erschlagen“, ha!

Jemand hat uns dann von einem Second Hand Markt erzählt, bei dem praktisch die Sachen die in den USA und Europa an Entwicklungsländer gespendet werden, landen. Da ja unser Shoppingausflug in La Paz nichts geworden is, sind wir hier also nchmal los und es hat sich echt gelohnt. Ich bin jetzt Besitzerin einer dicken Jacke, einer dicken Weste und eines auswechsel dünnen Pulloverchen, damit ich nciht immer gleich auf allen Fotos aussehe und das alles für schlappe 10$ (8Euro). Auf dem Rückweg sind wir dann durch Zufall durch eine Strasse des Markts, der der Hexenmarkt war. Hier hingen toten Flamingos, Tukane, Lamaföten, Baby Alpacas und ähnliches umher und standen zum Verkauf.... warum auch immer.... nur Jaana war so mutig und hat sich getraut ein Foto zu machen, aber man muss das mal gesehen haben um es zu verstehen! Bolivien halt.

An unserem letzten Tag in Sucre waren wir dann noch reiten durch die Wilde Westen Landschaft die Sucre umgiebt und dann wollten wir endlich weiter nach Uyuni, unserem Highlight für Bolivien auf das wir uns beide schon ganz doll freuten.

large_IMG_4949.jpglarge_IMG_4953.jpglarge_IMG_4957.jpglarge_IMG_4962.jpglarge_IMG_4977.jpglarge_IMG_4987.jpglarge_P1030590.jpglarge_IMG_4997.jpglarge_IMG_5012.jpglarge_P1030670.jpg

Eingestellt von amelierei 11:15 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

Ruhe in der Höhe

1600 m, Samaipata

sunny 10 °C

Nach La Paz wollte wir dann mal in die Amazonas Nähe, weil bis jetzt war ich noch nicht einmal im Amazonas! Jeder normale Backpacker fährt (20 Stunden Todefahrt) oder fliegt nach Rurenabaque. Wir nicht, nein wir wollten alles ganz anders machen und nach Santa Cruz fahren, von da aus konnte man wohl auch in den Amazonas..... Nach 24 Stunden Busfahrt (mit Kleinkindern die hinter uns) waren wir da und blieben dann auch genau 1 Stunde um dann weiter nach Samaipata zu fahren, einem Dorf das man nur per Privatvan erreichen kann. Santa Cruz ist eigentlich alles was La Paz nicht ist, modern, amerikanisiert und viel zu gross!! Deswegen sind wir weiter und ausserdem wollten wir der Che Guevara Route nachfahren oder wenigstens mal da sein wo er auch war.

Es hat sich als gute Entscheidung herrausgestellt, denn wir sind im Landhaus gelandet, einem Gasthaus das von einem deutschen Auswanderer geführt der alles, wirklich alles selber zusammenbastelt, kocht und bäckt. So hatten wir 6 Tage leckeres deutsches Brot, mit deutscher Marmelade und selbstgemachter Wurst. Georg kocht wenn er Lust hat und wenn man Glück hat kriegt man eins der leckeren Gerichte zum Abendbrot!! Ich war am kränkeln, was wahrscheinlich mit dem krassen Klimawechsel von Tag 1 – ca 25 °C runter auf 6 °C an Tag 2 zutun hatte. Also sind wir hier geblieben und haben nicht sehr viel gemacht, ausser Essen, Karten spielen, lesen, Tee trinken und uns nett mit den anderen Gästen unterhalten, wie zum Beispiel einem deutschen Paar das seit 2 Jahren mit dem Motorrad durch Chile, Argentinien und Brasilien Touren.

Nach 5 Nächten war dann aber genug mit Urlaub vom Urlaub und wir sind weiter.

large_IMG_4932_copy.jpglarge_IMG_4938.jpglarge_P1030541.jpglarge_P1030548.jpg

Eingestellt von amelierei 09:17 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

Die höchste Hauptstadt der Welt

all seasons in one day 15 °C

Nachdem wir so überstürzt nach La Paz mussten, sind wir erstmal in ein schreckliches Hostel und dann aber in ein nettes umgezogen. Ansonsten gibt es nicht soviel über die Stadt zu sagen. Sie ist wie jede andere Grossstadt, dreckig und laut, mit dem einzigen Unterschied das hier das krampfhafte kopieren von den USA anderer Lateinamerikanischer Länder komplett ausgeblieben ist. Hier ist man authentisch (haha). Wir haben keine richtigen Läden gefunden sondern ausschliesslich NUR Strassenverkäufer!! Es gibt ganze Viertel die Strassenmärkte sind und an denen man alles kaufen kann und das sind wohl auch die Lebensmittelgeschäfte (Stände), denn wie gesagt wir haben nur die gefunden.
Dafür das La Paz die höchstgelegene Hauptstadt der Welt ist, war es hier erstaunlich warm.... wir waren auf alles gefasst, aber am Ende war es erstaunlich angenehm vom Klima.

Eingestellt von amelierei 19:25 Archiviert in Bolivien Tagged la_paz bolivien Kommentare (0)

Insel der Sonne

nochmal Bootsfahrt

sunny 15 °C

Morgens sind wir dann alle relativ früh aufgewacht und nach langem Suchen wieder mit dem Boot, auf die Isla del Sol – die Insel der Sonne, hier wurde laut Inkaglauben die Sonne geboren. 2 Stunden Bootsfahrt und da waren wir, auf der Nordseite. Ich wurde gleich von beleidigungen und rumgeschreie begrüsst, weil ich mein Bootsticket nicht finden konnte.
Img_4847.jpgIMG_4848.jpg

Challapampa (Dorf wo wir übernachtet haben)
large_IMG_4852.jpglarge_IMG_4855.jpg

Trotzdem ist die Insel wunderschön!!! Wir sind dann nochmal los, wandern, die Inkaruinen angucken und danach den Sonnenuntergang anschauen!
large_IMG_4863.jpglarge_IMG_4864__1_.jpglarge_IMG_4864__2_.jpglarge_IMG_4886.jpglarge_IMG_4889.jpglarge_IMG_4895.jpg

Am nächsten Tag haben sich unsere Wege dann getrennt. Wir wollten nicht gleich frühs los, sondern sind über die Insel gewandert und von da aus wieder nach Copacabana. Die Wanderung war toll, aber da wir auf ca. 3900 m waren, ziemlich schwierig. Ausserdem stehen überall Menschen herum die Maut kassieren wollten. Wenn man dann alle 10 Minuten Maut bezahlt wundert man sich irgentwann auch was das jetzt soll...
large_IMG_4908_cut.jpglarge_IMG_4912.jpglarge_P6192927.jpglarge_IMG_4910.jpglarge_IMG_4915.jpglarge_P6192938.jpg

Nachmittags sind wir wieder nach Copacabana, mit dem wahrscheinlich langsamsten Boot, der hat fast doppelt solange gebraucht wie wir auf dem Hinweg. Mittlerweile hatten wir ja auch den Titikakasee satt!!

In Copacabana angekommen hatten wir die Idee uns mal nach den Bustickets nach La Paz für den nächsten Tag zu erkundigen... und was sagt uns die Dame. „MORGEN???“ und guckt uns an als wären wir bescheuert „Morgen fahren doch kein Busse mehr!!“ Hä?? „ Nein, morgen fängt doch der indefinitive Busfahrer Streik an“ FUCK FUCK FUCK!!! Also sind wir schnell unsere Rucksäcke wieder holen gegangen und noch am gleichen Abend nach La Paz!

Also bis jetzt beeindruckt mich/gefällt mir Bolivien kein bisschen und die Leute helfen auch nicht gerade.

Eingestellt von amelierei 19:17 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

Ein bisschen zuviel Titikaka See....

.... oder auch ein Chaotischer Grenzübergang

sunny 21 °C

Alles fing so gut an. Wir sassen noch in Cusco und haben doch tatsächlich billigere Bustickets bekommen und jederman meinte "Ja! die Streiks sind vorbei und die Grenze ist jetzt offen!" Wir also gut gelaunt in unseren 12 Stunden Nachtbus nach Puno, wo wir den Tag verbringen wolten und dann am Nachmittag die 3 Stunden bis nach Bolivien fahren wollten. Alles gaaaanz easy....

Wir als morgens in Puno angekommen (zusammen mit 15 Gringos aus unserem Bus) und sofort wurde uns gesagt: "Nee Nee es gibt keine Busse nach Copacabana (Bolivien)", Wann es denn wieder welche gibt? - "Vielleicht heute Nachmittag oder morgen!" - Aha
Sofort wurden uns von den Verkäufern alle Alternative zum Verkauf angeboten und natürlich total überteuert..... Die haben so einen Stress gemacht das wir erstmal in ein ruhiges Restaurant sind um einen Kaffee zu trinken, Kaffee der eher Wasser mit Dreck war und nicht mal Kaffeegeschmack hatte. Der Tag fing aber auch wirklich nicht gut an. Auf dem Weg zu den Verkäufern hielt uns auf einmal einer der Argentinier an, der mit auf meinem Machu Picchu Trek war und erzählte uns das es alles scheisse sei und er auf dem Busbahnhof übernachten musste, weil die hier ALLE Lügner sind und das er so schnell wie möglich,über einen riesigen Umweg, mit seinen Kids jetzt nach La Paz fährt.
Wir haben ihn nur zweifelnd angeguckt, noch glaubten wir nicht das alles so schlimm werden könnte, das wir einen 2 Tage Umweg machen müssten....
Zu dem Zeitpunkt waren wir noch davon überzeugt das man doch irgentwie über die Grenze kommen musste, da ja nur die Strasse blockiert war, nicht aber die Grenze.... Ein paar Stunden später, also Mittags war klar das es kein durchkommen gab. Also mussten wir ein Boot über den Titikaka See nehmen oder eine Busfahrt um den ganzen See herum um dann illegal über die Bolivianische Grenze zu fahren... Also Boot - 8 Stunden Fahrt und logischerweise überteuert um dann an der Grenze abgesetzt zu werden. Ging aber an dem gleichen Tag nicht mehr, also mussten wir bis zum Morgen warten. Ticket gekauft und in die Stadt. Puno ist wirklich kein guter Ort um hängen zu bleiben, alles ist ein Chaos, es gibt eigentlich nichts wirklich schönes anzusehen und der Stadtteil in dem wir waren, wurde einfach von Strassenverkäufern in einen riesigen Markt verwandelt, ein Markt auf dem man von Socken bis Autoreifen alles kaufen kann.
1_puno.jpg

Am nächsten Morgen sind wir dann früh auf, weil unser Boot ja schliesslich um 7:00 losfahren sollte....... es war schon voll als wir ankamen , angeblich war ja nur Platz für 26 Leute (hatten wir extra nachgefragt), aber es waren mehr. Na gut, dann haben die eben ein anderes Boot gleich noch mit angeheuert und schon war das Problem gelöst! Erstaunlicherweise ganz unkompliziert. Dann ging es irgentwann los und nach genau 5 Minuten fahren fiel der Motor aus... also wieder zurück zum Steg und Benzin einladen - aaah das brauch man ja auch? und wieder ging es los, das Tempo war nicht das schnellste und wie wir später feststellten war es aber durchaus die Höchstgeschwindigkeit!! (ca. 15 km/h?)

Unser Boot
IMG_4808.jpg

Abfahrt:
large_IMG_4810.jpg

Nach 30 Minuten Fahrt fiel der Motor wieder aus - diesmal hat einer unserer Kapitäne ein bisschen am Motor rumgefummelt und wohl etwas Pappe reingebastelt und dann ging es auch wieder.

Kurzer Stopp:
large_IMG_4812.jpgIMG_4817.jpg

Also wieder weitergefahren, nach weiteren 20 Minuten is das Boot wieder abgekackt und diesmal für immer, denn obwohl sie da wild am rumbasteln waren er ging einfach nicht an. Aber kein Problem ein anderes Boot war schon im anmarsch um uns zu helfen und wenig später ein zweites. Was für ein Gück.... also die Boote aneinander festgemacht und dann den Motor wieder mal repariert und dann vollgas losgefahren.............. und crash ..... die Boote waren ja noch festgebunden! Uns ist also ein Boot direkt in ein Glasfenster reingefahren und hat beinahe einer Ami das Gesicht zerschnitten, um es dann besser zu machen ist der Kapitän raus und hat das Fenster nach Innen gedrückt, wieder fast in der Ami ihrem Gesicht.....!! In dem Moment fing ich dann an die anderen Boote zu fragen ob sie nicht Platz hätten, woraufhin unser Kapitän: „NEIN“ rief und in Höchgeschwindigkeit (15km/h) losrasste. Ein paar Momente später hat er dann eine Decke auf die Vorderscheibe gelegt, eine schwarze Decke, lieber Blind als heiss....

large_IMG_4824.jpglarge_IMG_4827.jpg
Wir, fasst alles Gringos, sind dann aufs Bootdach. Da waren Bánke, es war wärmer und keiner konnte ausversehen den Bootfahrern an die Gurgel springen!
6 Stunden später waren wir dann anscheinend da. So genau konnte man das aber nicht sagen denn das Boot hat mitten im See angehalten. Als sich dann aber Ruderboote an unser Boot machten und Preise schrien, waren wir uns dann sicher..... Wir also auf wackel Ruderboote mit unseren riesigen Rucksäcken und mitten (genau da wo man eigentlich nicht mehr nein agen konnte) sagte unser Bootsfahrer uns eine überteuerten Preis (ungefähr soviel wie ein Mittagessen) kostet jetzt diese kurze überfahrt. Wir also alle bezahlt... aber eine hatte kein Geld mehr also wurde sie wieder mitten auf den See rausgerudert, bis wir es merktenund einer von uns noch das Geld zielsicher in Boot schmiss. Mädel wieder abgesetzt und dann den Berg hoch, weil wir wurden nicht etwa an einem Steg, NEIN, am Fuss eines Hügel abgesetz.
Mittlerweile war es kurz vor Dunkelheit und keiner wusste wo die Grenze so genau war. Wir also tapfer den Berg hoch und dann einige 6 jährige gefragt wo es lang ging, die fanden uns wohl sehr lustig (eher komisch!!) und haben uns dann den Weg mehr oder weinger geführt. Nach ca. 15 Minuten waren wir endlich an der Grenze. 15 Gringos aufeinmal und alle mussten mal noch etwas machen, also sind wir in dem Gebäude wohl länger geblieben als gewollt, bis aufeinmal ein Herr von der Bolivianischen Grenze in den Raum ruft: „Wir machen drüben gleich zu“ ... Grosse Gewirr und nochmal Berg hoch, und dann das bolivianischen Grenzbüro. Noch eine halbe Stunde später sassen wir mittlerweile nur noch zu elft im Bus nach Copacabana unserem Ziel. Aus 3 Stunden wurden fast 2 Tage, aber wir haben es dann doch noch dahin geschafft. Abends waren wir alle zu fertig um das richtig zu feiern, aber ein feierliches Gefühl hatte wir allemal.

large_IMG_4832.jpglarge_P6182852.jpglarge_P6182855.jpglarge_P6182857.jpglarge_P6182862.jpg

Eingestellt von amelierei 15:49 Archiviert in Peru Kommentare (0)

(Einträge 1 - 15 von 38) Seite [1] 2 3 »