Reise blog von Travellerspoint

Die Salzwüste und mal wieder Grenze

Uyuni, nach Chile.... äh Argentinien!

snow 0 °C

Nachdem der Bus uns Abends in Uyuni abgesetzt hatte, sind wir voll Entusiasmus in die Reisebüros um unsere Langersehnte Tour in die Uyuni Salzwüste zu buchen. Nach ein paar Agenturen hatten wir dann auch die richtige und unsere Tour war gekauft und sollte in San Pedro de Atacama, Chile enden oder wenn das nicht ginge wegen dem Schnee, dann eben an einer Grenze ein bisschen weiter nördlich. Abfahrt Morgen um 10:30. Perfekt!

Am nächsten Morgen wurden wir dann von einem Klopfen geweckt... Ja die Tour wäre nciht zu empfehlen denn es schneit und sie würden mit uns fahren aber es ist etwas gefährlich. Wir also die Tour auf den nächsten Tag verlegt. Ausgeschlafen und später dann raus, eingepackt in so ziemlich alles was wir an Klamotten mithaben, denn es schneite immernoch. Und es sollte auch noch den ganzen Tag und fast die ganze Nacht schneien. Wir haben den Tag eigentlich ruhig rumgebracht, mit lesen, Wein trinken und Fernsehgucken. Abends sind wir dann in ein Restaurant und da haben wir so ziemlich alle gestrandeten Touris getroffen, einige davon hatten schon ziemlich tief in die Weingläser geguckt!! Später sind wir dann in ein Pub. Was sollte man auch anderes bei dem Wetter machen? Und naja auch wir haben da tief in die Gläser geschaut und getanzt.

Morgens sind wir dann früh um bei der Reiseagentur unsere Tour zu stornieren. Es war immernoch kalt, alles war vereist und wir hatten keinen Bock durch Matsch und Schnee zu fahren. Ausserdem waren Temperaturen von bis zu -40 °C für eine der Orte wo wir übernachtet hätten vorrausgesagt.... brrr Nein Danke!! Geld zurück und schon waren wir auf der Suchen nach einem Bus der uns nach Chile. Denkste!! Alle Busse sind storniert. Vielleicht am nächsten Tag um 3:30. Ticket gekauft und wieder zurück ins Hostel. Lesen, planolos umher spazieren damit uns wieder warm wurde, Wein trinken und Fernsehen.

Um 3:00 sind wir dann voller Freude los, endlich Weg von Uyuni. Als wir an der Busagentur ankamen stand schonmal kein Bus da und klar der Besitzer meinte: Ja leider fährt der Bus nicht. Eventuell um 9:00Uhr morgens. Die Grenze nach Chile ist gesperrt und wenn der Schnee nicht weggeräumt wird, dann könnten die Busse nicht durch.

Um 9:00 Uhr waren wir nochmal da und wieder meinte er Nein leider nicht. Mittlerweile hatten wir schon Plan B,C und D. Aber alle sind ins Wasser (Schnee) gefallen. Also wieder einen Tag länger in Uyuni – in dem man NICHTS machen kann – und am Morgen dann den Bus nach Chile nehmen, weil morgen ist (genau wie die anderen Tage) bestimmt die Grenze offen.
Also gleiche Programm noch mehr Wein trinken, wieder warmspazieren und lesen (Fernsehen und Internet lagen lahm, irgentwo ist ein Kabel kaputt!?).

Wieder um 7:00 aufgestande. „Ja heute fährt der Bus“ – Wir: „Jaaaaaa“ Freudensprünge.
Als der Bus um 8:00 immernoch nicht da war, wurden langsam alle um uns herum ungeduldig. Nochmal rein Sie: „Ja der fährt, er ist nur momentan vereist aber sobald das geregelt ist gehts los!“ – Wir: „Ah ok, super“
8:30 – Der Bus kam und der Fahrer meinte das die Grenze wieder geschlossen ist und es keinen Sinn hat hnzufahren, weil die Chilenen nich aufhaben weil die Strassen nicht geräumt sind, Bolivien ist natürlich auf! (denen kanns ja egal sein ob die Busse über die Strassen schliddern)
Also ein weiterer Tag in der wahrscheinlich langweiligsten Stadt Boliviens! AAAhhh. Wir haben uns erstmal Wein für den Nachmittag besorgt.... was sollten wir denn sonst auch machen und sind dann nach einem Bus nach Tupiza gucken gegangen. Mittlerweile hatten wir uns geeinigt das wir nach Argentinien fahren würden.Der Bus sollte um 20:00 abfahren.
Da es mittelerweile wärmer war (ca. 8 °C) sind wir den Tag über umher spaziert und haben es sogar bis zum Zug Friedhof geschafft.Der wie Jaana so schön feststellte, die bolivianische Mentalität weiderspiegelt: wenns nicht mehr funktioniert lässt man es einfach irgentwo oder genau da rumliegen.
Als Abends der Bus tatsächlich losfuhr und auch noch fast pünktlich haben wir gejubelt. Endlich weg - endlich weiter!!!

Tag 1 - Ankunft
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Tag 2 - wir haben uns noch über Schnee gefreut:
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Schneelama:
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Tag 3 - das wollte einfach nicht schmilzen:
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Tag 4 und 5 wobei es am 5. Tag echt schon angenehm war, siehe Markt:
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Eingestellt von amelierei 11:21 Archiviert in Bolivien

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