Reise blog von Travellerspoint

Peru Reisekarte

Eingestellt von amelierei 16:33 Archiviert in Peru Kommentare (0)

Trekking nach Machu Picchu

sunny 21 °C

1. Tag
Es ging früh morgens mit dem Bus von Cusco bis zum Málaga Pass (auf 4350m) und von da an sind wir dann mit den Mountainbikes bis auf 2200m. Unser Reiseleiter meinte noch vor der Abfahrt: "Lasst Euch Zeit, es ist kein Rennen!".... das haben wir dann auch die ersten 30 Minuten gemacht, aber danach war es einfach zu verlockend immer vorne zu fahren, haha. Insgesamt sind wir ca. 4 Stunden (63km) Bergab auf Asfalt- und danach dann auf Schotterstrassen. Dann sind wir ein wenig mit dem Bus weitergefahren um Abends dann in Santa Maria anzukommen und mit Bier und Kartenspielen zu relaxen. Wir sind insgesamt 12 Leute aus allen Ländern gewesen.
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2. Tag
Es ging relativ früh los und heute wurde nur gewandert. 8 Stunden ungefähr und zum teil Steil Bergauf und an einigen Stellen auf dem orignalen Inkapfad.... den wohl die Inkaboten (Chaskis) damals rennen mussten. Ich hab mich mehr als einmal gefragt wie sie das wohl gemacht haben, denn es sind fast nur ungleiche Treppen und es geht schmal entlang eines wahnsinnig tiefen Abgrund..large_Day_1__2_.jpglarge_Day_1__3_.jpglarge_day_2___1_.jpg. Die spinnen die Inkas!! Nach dem Mittagessen ging es dann Andenflach (also eher nicht flach, aber wenigstens nicht mehr steil auf oder ab) weiter, bald wurde unser Weg ein Flussufer voll von Steinen mit spektakulärm Panorama, nur um dann an einer Art Seilbahn die über den Fluss geht zu enden und in die nur 2 Personen pro Fahrt hineinpassen und schon waren wir endlich da. Ab in die heissen Quellen und dann war es auch schon Nacht. Kurze Busfahrt zu unserem Hostel, Essen und dann in die Bars (es gab sogar 3 zur Auswahl) tanzen!!
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3. Tag
Morgens ging es so gegen 8 Uhr los, wobei die meissten von uns eigentlich noch zu nichts fähig waren!! Es wurde doch relativ spät gestern Abend. Aber egal denn die meissten von uns sind mit dem Bus zu den Ziplines. Ab Mittag sind wir dann wieder gelaufen, ca. 5 Stunden, wieder Andenflach und zum Teil auf Bahngleisen. Am Abend sind wir dann endlich an unserem Ziel angekommen. Aguas Calientes, von hier aus sollte es morgen ganz früh losgehen!
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4. Tag
Um 4:00 uhr morgens ging es heute los. Warum so früh? Weil heute sollte es endlich zu unserem Ziel gehen - dem Machu Picchu! Aber um da hinzukommen muss man entweder eine Stunde steil auf den Inkatreppen bergauf laufen oder den Bus nehmen... und so früh, weil "nur" 400 Leute ein Ticket bekommen um auf den Wayna Picchu zu klettern, nochmal 40 Minuten mehr steil bergauf! Ich hätte ja am liebsten den BUs genommen, aber als mir dann gesagt wurde das die Leute an der Bushaltestelle übernachten oder um mitternacht anfangen anzustehen hab ich kapituliert. Ich bin auch mit gelaufen, zwar bin ich nicht wie einige bescheuerte den Berg hochgerannt sondern ich bin mit meinem Ipod und lauter Musik mehr oder weniger hoch getanzt. 1 anstrengende Stunde später war ich oben und natürlich hatten die noch genug tickets für den Wayna Picchu. Nachdem alle Tickets hatten haben wir dann unseren Reiseleiter kennengelernt, der so ziemlich der unfreundlichste und humorloseste Mensch ist den ich je kennengelernt hab. Er meinte von Anfang an das lachen hier oben auf dem Machu Picchu verboten sei!! ????!!!!!!!!! Und das wir gute touristen sein sollen und immer bei der Gruppe zu bleiben haben! Also hat sich unsere Tour ungefähr so gestalltet, er hat sein bisschen das er wusste uns erzählt. Fragen waren auch nicht erlaubt! Nachdem wir schnell ein Foto gemacht hatten sind wir der Gruppe hinterhergerasst, die meissten dann schon ewig weit weg war. Beim Suchen mussten wir lachen und dann haben wir wieder von dem Reiseleiter einen anschiss bekommen.
Nach 2 stunden war es dann zum Glück vorbei!! Wir sind dann selbst nochmal los uns alles genauer anzugucken. Es ist schon gigantisch was die Inkas da gebaut haben!!! Später sind wir dann noch auf den Wayna Picchu und von da aus hat man DEN Ausblick auf Machu Picchu, aber auch auf die umliegenden berge und Täler, fantastisch!! Dann wurden wir wieder runtergescheucht, weil man auf dem Wayna auch nicht so lange bleiben darf.
Mittlerweile war es so heiss, das wir uns auf einen der vielen Terassen in den Schatten gelegt haben um zu chillen und relaxen.
So gegen 16:00 Uhr sind wir dann wieder runter... die ganzen Treppen die wir am morgen hochgelaufen sind.
In Aguas Calientes angekommen gab es noch ein kleines Dilema, unsere Zugtickets waren für den nächsten Tag ausgestellt. „Toll“, aber nach langem hin und her und vielen Anrufen konnte wir sie dann zum Glück noch ändern, weil mitterweile hatte ich kein Geld mehr.
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Eingestellt von amelierei 15:47 Archiviert in Peru Tagged peru trekking machu_picchu cusco ollantaytambo inca_trail inkas waynapicchu zug jungle_trek Kommentare (0)

Die Inkas und das heilige Tal

Cusco

sunny 20 °C

Ich glaube cusco ist DIE Touristenstadt überhaupt, es ist wie eine Stadt die garnicht zu dem Land gehört, hier gibt es nichts, aber auch garnichts das anderen Ecken in Peru ähnelt, bis auf die typischen Alpaca Souveniers vielleicht! Trotzdem sind wir hergekommen, weil von hier aus geht es auf den Machu Picchu und zu dem heiligen Tal, alles beides Inkaruinen in einem relativ gutem Zustand. Von dort aus haben wir beide unsere Wanderungen auf den Machu Picchu organisiert, ich eine eher einfache 4 tägige, weil mein Knie immernoch nicht ganze heile ist und Jaana einen super schweren Trek 5 Tage Trek. M letzten Tag wären wir dann im gleichen Hostel und wi Könnten Machu Picchu zusammen machen.

Hier in Cusco haben wir dann auch die zei Mädels vom Colca Canyon wieder getroffen und haben mit denen einen netten Abend gehabt.

Am nächsten Tag sind wir dann in das heilige Tal, wo früher die grösste konzentration der Inkas war, von hier aus ging der Inkapfad Tagelang (angeblich 80 tage???) bis in den Amazonas zu den wichtigsten Städten, die allesamt von den Spanier zerstört wurden oder eingie munkeln das DIE Inkastadt noch nicht gefunden wurde, genau wie die meissten Ruinen die wir uns auf der Tour angeguckt haben.
Allerdings ist eine noch in einem ziemlich guten Zustand – Ollantaytambo auf dem der Tempel der Sonne errichtet werden sollte. Wir fanden es beide super interessant, denn man konnte hier genau sehen wie die Inkas gebaut haben, Erdbebensicher und präzise wie kein anderer. Heutzutage sind wir übriges immernoch nicht im Stande die Technicken nachzuahmen!
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Am gleichen Tag waren auch noch in Pisaq einer ehemaligem Agrikulturstätte und hier konnten man genau sehen wie viel die eigentlich wirklich wussten diese Inkas. Sie haben Terassen gebaut auf denen verschieden Produkte am meisstens Mais, Kartoffeln und Cocablätter, angebaut wurden. Um Erosion zu verhindern haben sie die Terassen mit verschiedenen Lagen von grösseren Steinen, Kies, Sand und ganz oben Erde, damit das Wasser durchsickern kann, ausserdem haben sie unterirdische Wasserkanäle angelegt um konstant zu bewässern und Wasserabfluss zu sichern. Ausserdem ist hier auch der längste Inkatunnel, ganze 7m lang und es hat laut unserer Reiseleiterin, mindestens 2 jahre gedauert ihn zu bauen.
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Am nächsten Tag sind wir nochmal auf eine Tour, diesmal nach Moray und Maras.
Moray: Hier wird heute angenommen, dass die Inkas auf den konzentrisch angelegten Anbauterrassen von Moray neue Pflanzenarten testeten. Auf jeder Stufe der 20 Stufen wurde möglicherweise ein spezifisches Klima simuliert, das einer Region ihres Landes entsprach.
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Maras: Dies sind Salzfelder/terasse in die Quellwasser hineinfliesst, dieses Quellwasser beinhaltet bereits durch das Auswaschen von salzhaltigem Gestein das gelöste Inka Salz. Dieses salzhaltige Quellwasser wird in ca. 3500 Metern Höhe von den Indios, wie seit zweitausend Jahren über 1500 terrassenförmig angelegte Salzbecken geleitet. Durch die Sonneneinwirkung in den sonnenreichen Monaten verdunstet das Wasser in den ca. 10 cm tiefen Becken und das Inka Salz kann durch die Arbeiter, von der Wasseroberfläche abgeschöpft werden.
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Hier noch ein paar Fotos von den Menschen und der Landschaft:
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Eingestellt von amelierei 11:21 Archiviert in Peru Tagged peru cusco ollantaytambo maras sacred_valley heiliges_tal pisaq Kommentare (0)

Wahlen in Peru

Arequipa

Ich bin ja nicht so der Politik Fan, aber hier in Peru kam/kommt man garnicht darum herum, weil egal wo man ist und mit wem man spricht das Thema Nummer Eins der Wahlkampf ist.
Das ist hier etwas anders, es gab eine vorauswahl bei denen die 2 Präsidentenkandidaten mit den meissten Stimmen in die nächste wahlrunde kamen und genau diese Wahl fand dann eben statt.

Meiner Meinung nach sind beide Kandidaten nicht unbedingt die tollste Wahl, aber so ist das nunmal. Einmal Keik fujimori – die Tochter des diktators Fujimori, der nachweislich mindestens 1000 Menschenleben auf dem Gewissen hat und momentan im Knast sitzt. Seine tochter meinte während ihrer Wahlreden, dass das alles gelogen wäre und sie ihn freilassen wird und hat sich ausserdem 90% aller Politiker ins Team geholt die schon bei Papi mit an der Macht waren......
Kandidat Nummer Zwei – Ollanata Humala ein extrem linker Kandidat der in seinen Wahlreden erklärt hatte das er Peru genauso wie Hugo Chavez aus Venezuela leiten möchte.....
Beide haben das alles dann irgentwann mal zurückgenommen, aber ihre Sicht war klar. Zur auswahl steht also Extrem Links oder die Tochter der Diktators.

Am Wahltag war dann grosse Spannung und wie der Peruaner nunmal so ist, keine Ahung von Politik aber voll dabeisein. Als dann der Ollanta (hochhaus) gewonnen hatte, gingen die leute auf die Strasse, rannten um den hauptplatz als hätten sie die Weltmeisterschaft im Fussball gewonnen. Wir haben es uns angeguckt und sind dann aber doch irgentwann gegangen aus Angst das es ausartet, weil da waren echt zuviele Emotionen im Spiel. Ab dem 28. Juli regiert also eine extrem Linker und die Peruaner hoffen das alles Besser wird!

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Eingestellt von amelierei 19:39 Archiviert in Peru Kommentare (0)

Die Stadt des ewigen blauen Himmels

Arequipa

sunny 23 °C

Wiedermal eine ewig lange Nachtbusfahrt und ein zerknirschter Morgen, diesmal sind wir an einem Busbahnhof angekommen, die sind hier normalerweise eher selten, weil jede Busfirma ein Büro am genau gegenüberliegenden Teil der Stadt hat.... aber diesmal eben nicht und am Busbahnhof haben wir dann noch Informationen gekriegt und uns wurde ein Hostel angedreht. Das war dann auch echt nett, aber am Besten war das es eine Küche hatte und wir endlich mal kochen konnte was wir wollten und nicht nur Reis mit Kartoffeln und Rind essen mussten. Morgens haben wir uns auch immer Eierkuchen gemacht, mit leckeren Früchten von nebenan. So Sachen vermisst man nach ein paar Monaten Reisen dann einfach und die haben uns glücklich gemacht!

Arequipa an sich ist wie jede andere Grossstadt und wir waren halt in der historischen Altstadt die genauso aussieht wie jede andere Altstadt die wir bis jetzt gesehen haben.... typische Kolonialstil Gebäude und bunte Farben.
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Einen Block enfernt von uns war das Kloster Santa Catalina, das bis in die 70er Jahre für jedermann geschlossen war und in denen Nonnen noch nach alter Art lebten. Heutzutage ist ein Teil offen für Besuche, aber der Rest wird immernoch von Nonnen bewohnt. Das Kloster ist wunderschön, eigentlich wie eine Stadt innerhalb von Arequipa, mit eigener Produktion von Brot, Stoffen, Fleisch, usw.
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Unser Hauptgrund warum wir in Arequipa waren, war aber nicht die Stadt an sich, sondern der Colca Canyon, der tiefste Canyon Amerikas. Dorthin haben wir dann einen 3 Tage Trek organisiert.
Am ersten Tag ging es schon frühs um 3:00 los um dann nach langer Busfahrt am „Cruz del Condor“ (Kondorkreuz) anzukommen, morgens ist wohl die Beste Zeit um die Kondore zu sehen und wir hatten auch glück. Die 6m Spannbreite Kondore sind überuns umher geflogen und haben uns alle zum staunen gebracht. Danach gings weiter mit dem Bus und dann gings ans trekken. Ca. 5 Stunden steil Bergab, von 3000m auf 2300m was nicht so schwer war, aber schon auf die Knie ging. Zu Mittag sibd wir dann in dem Dorf San Juan angekommen, wo wir übernachten sollten und wir haben mit der gruppe eigentlich nur die ganze Nacht Shithead gespielt und sind relativ früh ins Bett.
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Am 2. Tag sind wir wieder früh aufgestanden und unser Guide hat uns auf dem Weg die wichtigsten Pflanzen erklärt und ihren Nutzen für die Einhemischen, die übrigens ALLES was sie brauchen per Maultier oder auf dem Rúcken diesen Riesen Berg runte, bzw rauftragen müssen und erst seit ca. 4 Jahren Strom haben. In dem Museum konnten wir sehen was für Materialien usw. Bis vor wenigen Jahren noch Benutzt wurden. Nach ca. 5-6 Std wandern, waren wir dann an unserem Ziel – der Oase, da haben die Einheimischen mitten im Canyon eine Blumen- und Baumbepflanzte oase angelegt, wo die Touris sich dann vom wandern ausruhen können und sich in den Swimmingpools erfrischen können. Das letzte Stück zur Oase war steil Bergab und ich bin ausgerutscht und hab mir woh das Knie ein bisschen verletzt.... trotzdem haben wir noch Volleyball gespielt und sind ein bisschen umher gewandert. Das Resultat war das ich am Abend ein dickes Knie hatte, das ich nicht mehr beugen konnte und am nächsten Morgen eine 1100m Bergaufwwanderung angesagt war.... konnte ich dann natürlich nicht mitmachen, also bin ich per Maultiert rauf, vorbei an den ganzen schwitzenden und schnaufenden Touris! Erstmal oben auf dem Berg, hatten wir ein Frühstück und danach ging es eigentlich wieder nur per Bus zurück nach Arequipa.
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Nach dem ganzen wandern haben wir dann noch ein paar faule und ruhige Tage in der Stadt gemacht, sind zum Juanita Museum gegangen, dem Museum über die Inka Eisleichen die auf den umgebenen Bergen/Vulkanen gefunden wurden und die Zeugen der Inkazeit sind, da Bekleidungm Grabbeilagen und die Mumien an sich alles im perfekten Zustand waren, und Geschichten der Opferung und Inkaeit erzählen, ich fand das unheimlich interessant!! Ausserdem haben wir uns von einem Einheimischen die Ecken zeigen lassen die touris normalerweise nciht so besuchen, wie zum Beispiel den Markt oder den Schwarzmarkt, der praktisch 5-6 Strassen eingenommen hat. Kurz vor unserer Abfahrt, also 2 Tage vor dem Wahltag wurde in ganz Peru eine „Ley Seca“ Eingeführt, das heisst der Ausschank von Alkohol wa verboten, so mussten wir Abends dann in HostelsTüren klopfen, bei denen natürlich der Bär los wearm weil wenn verb oten schmeckst doch gleich viel besser. Am Wahltag wollten wir dann von hier abfahren und hofften das nichts weiter dramatisches passiert wenn raus ist wer Präsident ist. (Beide Kandidaten sind nicht gerade die beste Auswahl... aber mehr dazu später).

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Eingestellt von amelierei 18:10 Archiviert in Peru Tagged peru trekking arequipa kloster colca_canyon juanita oase kondor eismumie Kommentare (0)

Nasca

Die nasca Linie

sunny 25 °C

Wenn man schonmal da ist und die eh auf dem Weg liegen, sollte man die Nasca Linien dann doch mal anschauen.... Also sind wir in einer kurzen Busfahrt dorthin um uns die anzugucken und dann mit dem Nachtbus weiter.

Naja wir sind dann in Nasca angekommen und zu dem Ausblickpunkt um uns 3 der Figuren anzugucken, die man von hieraus sehen kann. Die andere Option war fliegen, aber so doll hat uns das jetzt doch nciht interessiert.

Die Linien sind viel kleiner als wir dachten!! und ich weiss nicht warum darüber soviel erzählt wird, ganz ehrlich, ich fand es eher entäuschend....
Gut ja die Linien sind ca. 1400 Jahre alt und haben so lange gehalten, weil es hier in der Wüste praktisch nur 30 Minuten alle 2 Jahre regnet und sie beweisen das die Nasca Indianer Kenntnisse der Mathematik hatten, aber wir hatte einfah mehr erwarte...

hier sieht man die Hand und danach den Baum:

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Abends hatten wir dann noch Gllück, wir konnten am Busterminal in den Warteraum den wir alleine hatten satelitenfernsehen, also ging die Wartezeit dann auch schnell rum.

Eingestellt von amelierei 07:47 Archiviert in Peru Kommentare (0)

Eine Oase in der Wüste

Huacachina

sunny 24 °C

87 VW Käfer, 53 Strassenkatzen und 30 gezählten Alpacaschildern später, war es nun Zeit Lima zu verlassen. Nach einer eher unbequemen Bus- und einer kurzen Taxifahrt sind wir in Huacachina angekommen. Das Dorf ist so klein das die komplette Bevölkerung wahrscheinlich in unseren Nachtbus gepasst hätte, aber da es eine Postkarten Oase in der Wüste ist, ist sie voll von so Leuten wie uns – Touris. Ein kleiner See, Häuser um diesen gebaut und hinter diesen gigantische Dünen, machen diesen Ort zu einem Muss!

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Nachdem wir ein Zimmer hatten, sind wir das Dorf erkunden gegangen und Abends pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir auf eine Düne geklettert. Barfuss durch den Wüsstensand zu klettern ist auch etwas das man mal machen muss. Der Sonnenuntergng hat uns nicht entäuscht und der Ausblick von der Spitze der Düne war auch unbeschreiblich.

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Am nächsten Tag sind wir dann morgens gleich auf eine Dünenbuggy und Sandboarding Tour gegangen. Dünenbuggy ist ein Eisengerahmtes Fahrzeug für 9 Leute und sogar mit Gurt (wobei man in Europa wohl eher einen Ganzkörperschutzanzug vorrausgesetzt hätte), unser Fahrer wäre am liebsten Rennfahrer geworden oder hatte wahnsinnig viele Probleme zu Hause, jedenfalls ist er mit uns die Dünen hoch und fast vertikal wieder runter in einem Tempo bei man dachte das er Lebensmüde ist, nur um dann genau an dem Rand einer Dünenspitze zu stoppen und uns die Sandboards auszuhändigen, wobei die rechte Seite des Fahrzeugs beinahe beim aussteigen den Hangruntergekullert wäre.... haha Sandboarding ist wie Snowboarding, man braucht also Balance, hab ich nicht und die meissten der gruppe wohl uach nicht, also hat sich keiner von uns getraut den Berg im stehen runterzuboarden, auf dem Bauchliegend hat aber genauso viel Spass gemacht!

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Der geparkte Wagen
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Die Sandboarder die schon unten waren
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Abends sind wir dann nochmal eine Düne hoch, diesmal auf der anderen Seite und wieder zum Sonnenuntergang.
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Eingestellt von amelierei 06:35 Archiviert in Peru Tagged peru huacachina sandboarding wüste oase dünen sonnenuntergang palmen Kommentare (0)

Endlich (?) mal wieder Grossstadt.

Lima

sunny 22 °C

Lima... nachdem sie mir vielen Leute empfohlen hatten, hab ich mich doch entschlossen kurz Lima zu Besuchen, 2 Tage sollten reichen. Aber ich sollte unbedingt aufpassen weil Lima ist gefährlich und naja auch nicht unbedingt hübsch. OK, aufpassen kann ich!!

Schon bei der Ankunft wurde mir klar warum soviele Leute viel zu lange in Miraflores (dem besten Stadtteil Limas) hängen bleiben!! Es ist fantastisch.... die ganze Nachbarschaft ist voll von Parks, unheimlich sicher (wohl aber auch eine der wenigen Nachbarschaften wo es so ist), grenzt ans Meer und das Klima hier ist perfekt. Tagsüber warm, aber nicht heiss und Nachts kühl, aber nicht kalt. Öffentlicher Transport ist hier kein Problem, was sonst doch eher nicht klappt oder nicht sicher ist, und alles per Bus zu erreichen.
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Mein Hostel war zwar nicht gerade sauber, aber nette Leute habe ich da dann doch kennengelernt und mit denen war ich dann unterwegs.
Mein lieblings Ausflug war der "magisch Wasserzirkel", ein Park voll von Fontainen die Bun beleuchtet werden und synkron zu klassischer Musik die Farben ändern. Am Ende gibt es dann noch eine wunderschönen Lasershow auf die Hauptfontaine.
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Die Altstadt fand ich persönlich jetzt nicht so dolle, klar da sin die typischen bunten Kloster und Kirchen und halt wunderschöne alte Architektur, aber speziell war das jetzt nicht.
Kloster Santo Domingo:
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Hier eine wahrscheinlich wöchentliche Routine der Kids.. :S
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Ansonsten war ich viel am Wasser... oder in den Parks die auf die Klippe runtergucken und Abends waren wir eigentlich fast immer tanzen und feiern.

Nachdem ich 5 Tage hängen geblieben war, kam Jaana (von dem Trek) auch noch nach Lima und wir haben einiges zusammen unternommen und vorallem meine Geburtstag gefeiert. Das war so: da ich die ganzen Tage gefeiert hatte, wollte ich nciht mehr feiern, aber dafür ins Kino die neune Piraten der Karibik gucken, aber find mal einen original Ton mit Untertiteln Film.... es gab nur Abends ein Vorstellung wir die also gekauft und danach an den Klippen entlang gelaufen und im park gesessen und den Paraglidern zugeguckt und schwups die Zeit vergessen.... Jaana hatte abernoch bei ihrer Gastfamilie am anderen Ende der Stadt einen Kuchen für mich stehen, den mussten wir ja noch essen bzw abholen.... also ins Taxi, die Familie meinte ja nimmt den Kuchen mit wir im Stau stecken geblieben und da blieb uns nichts anderes übrig als den Kuchen mit ins Kino zu nehmen. Der Herr am Kinoeingang: "Was is´n das?"
Ich. "Ein Kuchen"
Er:"Der kann da aber nicht mit rein!"
Ich "Wieso?" -
Er: "Geben sie mal her, wir stellen den da in den Kühlschrank"
Ich "OH!! Danke! :)"
Film geguckt..... is ok... aber die anderen Teile waren besser!!!

Beim Ausgang Ich: "hallo, ich hätte gerene meinen Kuchen wieder"
Frau1: "was für einen Kuchen?"
Ich: "na MEINEN Kuchen",
Frau1:"moment"
läuft weg und bringt Frau2: "ja hallo wie kann ich helfen"
"Ich hätte gerne meinen KUCHEN!!"
Frau2: "Wo ist der denn?"
"Den haben sie doch"
Frau2: "achso.... ja ich weiss wo der ist"
"Sicher? Wo denn"
Frau2: "Da wo wir immer die Kuchen hinstellen"
Wir.. "HAhahhahhahahhahhh" Anscheinend bringt öfter mal einer einen Kuchen mit ins Kino?????

Nachdem wir den Kuchen hatten wollte wir den aber auch mit einen leckeren Cokctail dazu essen. Also meinte ich wir sollten es doch da mal am Restaurant probieren.... in Peru ist alles möglich. (besonders wenn man so ein dummer Gringo ist)
Ich also: "Hallo, äh.. also das ist so, Sie" ich zeige auf Jaana "hat mir da so einen Kuchen geschenkt und ich weiss jetzt garnicht wohin damit und der sieht so lecker aus und wir wollten den mit einem Cocktail.... äh könnten wir den vielleicht hier essen?"
Frau3: "Natürlich... soll ich ihn noch aufschneiden"
Wir gucken irriertiert... war das jetzt sarkasmus? und schon zeigt sie uns einen netten Tisch mit Blick aufs Meer. 5 Minuten stand das Restaurant Personal vor mir mit Kerze in meinem Kuchen und sangen lauthals Happy Birthday. Da sag mir nochmal einer die Peruaner seien nicht Gastfreundlich!!
Wir haben den Kuchen dann mit Schokomartinis gegessen und das Personal hat auch ein grossen Stück abgekriegt.

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Eingestellt von amelierei 09:20 Archiviert in Peru Kommentare (0)

Trekking ... doch nicht so einfach

Ishinca

sunny 0 °C

Ganz ehrlich... ich dachte immer das ich fit bin. Bin jung und gesund, aber bei diesem 3 Tage Trek bin ich ziemlich schnell an meine Grenzen geraten...

Tag 1:
Wir wurden von einem Taxi abgeholt und 1:30 Stunden bis in ein Dorf am Ende de Welt gefahren und dort haben uns dann unser Reiseleiter Teodoro und unser Esel-/Pferdeführer Vicente empfangen. Alles wurde aufgesattelt und es konnte losgehen.
Am Anfng gleich steil Bergauf... und das bei über 3300 m Höhe. Danach ging es eigentlich permanent leicht Bergauf und nach ca. 4 stunden laufen war ich kaputt.... aber wir hatten nochmal 2:30 Stunden zu laufen und wieder Bergauf!! Das hab ich dann auch wahnsinnig langsam noch gemacht, mit anfeuern von meinen Mitreisenden, aber am Ende bin ich dann in das schon lange aufgebaute Zelt reingefallen und eingeschlafen - total Erschöpft und mit Höhenkrankheit. Abends gings mir dann etwas besser und wir haben alle im kochzelt Karten gespielt und lecker gegessen. Unser Reiseleiter hat mir noch erklärt am nächsten Tag ginge es 3 Stunden steil Bergauf von den 4200m auf denen wir waren, bis auf ca. 5000m.

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Tag 2:
Unser Zelt ist voll Eis..... brrrrr aber der Blick auf die Bergkette vor uns lohnt sich alle mal!!!!
Ich hab mich entschieden nicht mit den anderen zu laufen, sonder mit unserem Pferdeführer die zwar längeren aber dafür einfacheren Weg zu laufen, bzw später zu reiten. Nach ca. 4 Stunden laufen bin ich dann uafs Pferd ohne sattel. Als wir endlich ankamen waren die anderen schon lange da und meinte auch das es schwer war.
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3. Tag
Heute war es dann einfach, packen und dann ging es nur Berg ab!! :)

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Eingestellt von amelierei 12:39 Archiviert in Peru Kommentare (0)

Schnee wo man nur hinguckt

Cordillera Blanca

sunny 20 °C

Huaraz ist eine Stadt, die eigentlich pott hässlich ist. Das hat aber auch einen Grund, sie liegt so nahe an der Cordillera Blanca (weissen Bergkette), das sie deshalb oft Erdbeben und Schnee-/Landrutsche direkt auf die Stadt, hat. 1970 wurden die Stadt von einem Erdbeben die Erdboden gleichgemacht und ist seitdem Neubesiedelt worden und übervölkert....
Ich hab´mich in diesen Ort verliebt und wollte das alles nur mal zur verteidung sagen ;-)

Nach einer wieder mal schrecklichen Nachtbusfahrt bei Innentemperaturen von ca. - 12 °C, kam ich voll unterkühlt in Huaraz an... erster Eindruck war: "Hä, wasn das hier??", aber nachdem es hell wurde und auch wärmer und ich endlich ein Bett hatte sah die Sache schon viel besser aus.... nach 4 Std schlaf fast schon perfekt, und das war nur der Anfang.

Der Ausblick vom Hostal - die wunderschöne Cordillera Blanca:
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Dann bin ich in die Stadt um ein bisschen zu Erkunden und hab´dort eine Tour für den nächsten Tag organisiert - Gletscher Pastoururi und da Muttertag war, war tote Hose und ich bin wieder ins Hostal.
Bei der Tour am nächsten Tag hab ich erstmal festgestellt, das es vielleicht doch keine so gute Idee war von 0m auf 5000m zu fahren, aber Dank des Cocatees und allen möglichen Hausmittelchen von meinen Peruanischen Mitreisenden, ging es mit dann doch viel besser.... wer weiss was die mir da alles gegeben haben... es ging mir nämlich bestens, grins.
Nach einigen Stopps waren wir dann endlich da und mussten nur noch ca. 1 std hoch laufen.... Bea ein Mädel aus Lima hat sich mir beim laufen angeschlossen und netterweise immer auf mich gewartet wenn mir mal wieder die Puste ausging.... auf 4800m und dann auch noch Bergauflaufen ist wirklich nicht einfach! Naja und da unser Aufstieg dann doch eher langsam war hatten wir viel Zeit uns zu unterhalten....
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das ganze hat dann Abends in einer Kneipe, mit der Geschichte ihrer schrecklichen Beziehung und zukünftigen Trennung, meine Ratschlägen, vielen Bieren und der Sr. Mayo Party geendet. Wobei es vielleicht nur fair wáre hier einmal diese Señor Mayo Party etwas genauer zu erklären..... es ist eine alte Tradition - wie alt genau konnte keiner sagen, aber die waren ja auch alle besoffen – wobei besoffen sein ein grosser und wichtiger Teil dieser Feier ist und am allerliebsten noch zu einer Tanzgruppe gehören und besoffen sein.... verständlich, denn die Tanzgruppen haben ganze 4 Tage mit kurzen Unterbrechungen DURCHGETANZT, was auch sehr interessant ist, denn die haben nicht nur durch die ganze Stadt getanzt, aber auch in der Kirche – normalerweise in streng katholischen Ländern unvorstellbar. Hier haben die aber richtig abgetanzt..... wir also mitgetanzt und zwangsweise auch mitgetrunken..... Einer meiner Erinnerungene: von der Tanzgruppe eingeladen zu werden mitzutanzen.

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Danach haben wir uns diese rieseigen Türme angeguckt und Bea hat mir erklärt das die Castillos (Schlösser) heissen und um Mitternacht angezündet werden... Mitternacht war nicht mehr lange hin, also haben wir gewartet. Ich bin fest davon überzeugt das ich die einzigste Touristin weit und breit war, denn ständig wurden wir zu neuen Bieren eingeladen, bis es dann endlich los ging: die Schlösser brannten, aber nicht nur einfach Feuer – NEIN – es waren jeweils ca. 30 Minuten Feuerwerke! Fantastisch!!!! Nach ca. 3 Schlössern und ca. 5 weiteren Bieren war ich denn doch müde und verabschiedete mich von Bea, die noch meinte,dass sie morgen nach meiner Tour auf mich wartet und sich GANZ SICHER von ihrem bescheuerten Freund trennen wird.
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Am nächsten Tag habe ich wieder etwas gelernt: gehe NIE auf eine Tour die ca. 4- 5 Std Fahrt in einem mini Minibus stattfindet, nach einer Señor Mayo Feier!! NIEMALS!!!! Und vorallem nicht wenn Du ca. 10 Std. Im bus sitzt, mit den Knien unterm Kinn festgehackt, um dann nur ca. 1 Stunde an deinem Ziel zu verbringen... macht keinen Spass. Als es dann endlich vorbei war, wollte ich nur schlafen.... aber ich hatte bea vergessen, die hatte tatsächlich 2 Stunden auf mcih gewartet und fing an zu heulen als sie mich sah – die Trennung sie hatte es echt getan..... also sind wir n Runde gelaufen und danach bin ich ins Hostel, endlich schlafen, nachdem ich noch versprechen musste das ich auf jeden Fall bei ihr zu wohne wenn ich nach Lima komme.

Beim Frühstück hatte ich einen Franzosen kennengelernt, der mir erzählte das er auf eine Bekannte wartet und die eine 3-4 tägige Trekking Tour machen wollten... trekken kann jeder ... ich also gleich mein Interesse gezeigt.

Bier Eis .....
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Die Tour zum See Llanganuco:
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Heute beim Frühstück hab ich dann den Rest der mittlerweile zusammelgewürfelten Gruppe kennengelernt und es wurde schwer entschieden ob, wie und mit wem man trekken geht... ich hab mich da komplett rausgehalten und gesagt ich mach alles mit! Ich war heute fest entschlossen garnichts zu machen.... was ich auch fast religiös dran gehalten habb, bis zum Abend.

Am nächsten Tag bin ich mit der Gruppe zu den Pre Inka Ruinen "Chavin", die ganz in der „Nähe“ nach einer 3 stündigen Busfahrt zu erreichen sind. Sehr interessant war es, aber wieder 6 Stunden Busfahrt um nur 1 ½ Stunden dort zu sein. Wir hatten unheimlich viel Spass.... sehr unkompliziert, mit viel gelache und 3 Stunden Busfahrt mit 5 gleichen Liedern, die wir am Ende lauthals mitgesungen haben, zur belustigung aller Peruanischen Fahrtgäste.. Hier eine kleine Kostprobe:

Ausserdem die Fotos
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Eingestellt von amelierei 11:54 Archiviert in Peru Kommentare (0)

Totora Seepferdchen

Huanchaco

sunny 25 °C

Also ich bin nun ofiziell in Peru, nach einem etwas Eigenartigem Grenzübergang. Da ich den Nachtmbus genommen hatte sind wir auch mitten in der Nacht am Grenzübergang angekommen. Die Grenze ist 24 std geöffnet, aber als wir ankamen war niemand da! Also fingen die ersten an zu klopfen und zu rufen, nach ein paar Minuten hörten wir dann ein Grummeln.... aha.... und ganze 10 Minuten später hórte man wie sich jemand langsam aus seinem Bett erhebte.... noch weitere 15 Minuten später stand der Grenzbeamte gestriegelt und knitterfrei vor uns, mit einem Blick der alles sagte: wie kommt ihr auf die Idee mich während meiner Arbeitszeit zu wecken oder ich bring Euch alle um. Trotz Blitz gab es einen Stempel und dann durften wir nach Peru laufen.. in Peru hat der Grenzbeamte gefragt: wie lange willst du Dein Visum haben.... man kann sihc das anscheinend sogar aussuchen!! Mit einem hinter mir hat er sogar deutsch geredet. Wie nett und das um die Zeit!!!

Weiter gings und ich bin wieder eingeschlafen, nur zwischen durch geweckt von einer hysterischen Frau die die Zollbeamten vollschrie.... "Muttertag".... wieder eingepennt.... "NUR EIN PAAAAAR"... weggenickt... "DAS KÖNNEN SIE NIIIICHT TUUuuuuuNNN".... "Bitte" ... wieder eingeschlafen und dann kam ohl auch ncihts mehr.
Ein paar Stunden später sind wir in Piura angekommen und ich war schockiert und eigentlich noch relativ frisch von der Fahrt, so das ich mich so ziemlich gleich in den nächsten Bus Richtung Trujillo (weitere 8 Std) gesetzt hab.
ich hatte also genug Zeit mir die Landschaft anzugucken und entsetzt feststelle wie ähnlich Peru Panama ist. Unglaublich, als wäre nach der Grenze ein komplett anderer Kontinent!! Hier Regiert das Chaos, auf der strasse wollen alle irgentwie in eine andere Richtung und das am liebsten zur gleichen Zeit. Schluss mit kreativer und schöner Architektur, hier ist alles funktionsmässig, aber nicht hübsch. Müll, überall ist Müll und was ich nicht wusste ist das die komplette Fahrt durch eine Wüste ging und an sich die ganze Küste wohl aus wüsten besteht.
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Als ich in Trujillo angekommen bin, habe ich noch in einen anderen Bus in das nette Dorf Huanchaco gewechselt, mittlerweile wurde es Abend und nachdem mir eine Dame gesagt hatte das die Fahrt nur 15 Minuten ist, ich aber schon seit 40 Minuten im Bus sass, wurde ich echt müde. Immerhn war ich jetzt schon fast 22 Std unterwega. Aber weit war es dann doch nciht mehr und ich hatte Glück eine nettes Hotel zu finden... ich muss echt schlimm ausgesehen haben, denn nachdem ich dem Preis eingewilligt hatte ging die Frau noch etwas runter (!!!???). Also wohne ich jetzt in einem schicken Hotel mit Swimmingpool und allem Luxus für ganze 7,50$... das sind sogar die Dorms (Gemeinschaftszimmer) hier noch teurer. Ich empfehle Hostal Huanchaco.

Am nächsten Tag bin ich zu den Ruinen Chan Chan, die von den Chimu´s um 1300 kmomplett aus Lehm erbaut wurden, gefahren, die nicht weit weg von hier sind. Sehr interessant, sowas hatte ich auch noch nie gesehen. Die Chimu´s waren so hartnäckig das sogar die Inkas sie nciht besiegen konnte, am Ende aber doch da sie die Flüsse umgelegt hatten, so das die Chimu´s an Wasserknappheit "untergingen":

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Am Abend bin ich dann noch am Strand gesessen.... zum Baden ist es viel zu kalt ca. 18 °C brrrrr, aber der Sonnenuntergang ist es allemal wert, ausserdem kommen zu der Zeit die Einheimischen Fischer wieder, reitend auf ihren"Caballitos de Totora " (Schilf Pferdchen) mit dem Fang des Tages.
"Ein Caballito de Totora hat die Form einer Schote und wird aus Schilf geflochten. Hinsichtlich der Größe ist es mit einer Länge von vier bis fünf Metern, einer Breite von 0,6 bis einem Meter sowie einer Nutzlast von etwa 200 bis 250 Kilogramm ausreichend für den Transport einer Person samt der Fischereiausrüstung und dem Fang. Der Antrieb eines Caballito de Totora erfolgt durch Paddeln."

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Eingestellt von amelierei 16:17 Archiviert in Peru Kommentare (0)

Ekuador Reisekarte

Eingestellt von amelierei 09:32 Archiviert in Ecuador Kommentare (0)

Im Tal der Unsterblichen?

Vilcabamba

sunny 24 °C

Die Fahrt hierher war relativ unspektakulär. Cuenca - Loja - Vilcabamba insgesamt ca. 7 Std. Ich muss mich ja so langsam ans Busfahren gewöhnen, denn um so südlicher umso längere Fahrten, da ist das hier also nur zum Aufwärmen. Bis jetzt jeder 2. den ich getroffen hab wurde etwas im Bus geklaut.... ganz ungefährluch, einfach nur den Rucksack nicht die ganze Zeit im behalten und schwupps weg wars Zeug. Mir sollte sowas natürlich nicht passieren, also liegt mein - gefühlte 134kg schwerer - Tagesrucksack auf meinem Schoss, festumschlungen. Allerdings bin ich dann irgentwann mal eingepennt und der Bus waqr schon lange leer und stand am Busbahnnhof herum bis ich erstmal wieder aufgewacht bin. Auf die Frage warum mich denn keiner geweckt hat, meinte der Fahrer nur "wollten wir ja noch machen..." AHA ???
Aber Rucksack ist noch komplett. Danach noch 1 Std Fahrt und ich war in Vilcabamba.

Vilcabamba ist berühmt für seine vielen Menschen die über Hundert Jahre alt sind, wegen denen hat sich das in der Hippie Szene und bei den ganzen Amis die für immer Leben wollen, rumgesprochen! Heilsames Wasser, heilige Luft und magische Energien solls hier geben...............

Eingezogen bin ich in das wahrscheinlich Beste Backpacker Hostel Südamerikas! Izhcayluma. Eigentlich ist es mher wie eine Lodge, mit riesigen Gärten, Swimminpool, Bar mit Billiard, Tischtennis und Spielen und vielen Hängematten um die Seele baumeln zu lassen. das hab ich dann eigentlich auch nur gemacht, bis auf einen Morgen an dem einmal ums Tal herum geritten bin, 3 Std im vollen Galopp.... naja und dementsprechend ging es mir dann auch die nächsten Tage, war jedenfalls eine schöne Ausrede mal wieder nix zu machen. Warum auch... von dem Restaurant hat man die Beste Aussicht!
die ersten 2 tage war ene riesen Gruppe Peace Corper hier, die nachdem sie endlich mal aus ihren isolierten Dörfern rausgelassen wurden hier nicht unbedingt sehr friedlich waren. Peace = Frieden, Nee bei denen= Massenbesäufniss und Krieg untereinander....
Danach kehrte wieder Frieden ein und ich konnte mich wieder auf mein Buch und die Hängematte konzentrieren, Abends warr ich dann meisstens in der Bar meine Tischtennis Talente aufzubessern und einmal sind wir sogar ins Dorf in die Kneipe, die eigentlich nur aus einem Garten mit ein paar Stühlen und lauter Musik bestand. Zum Glück hatten sie auch Bier und ähnliches, also wurde auchdas ein netter Abend/Morgen.

Nachdem ich allerdings 5 Tage nur rumgehangen hab, überkam mich mien schlechtes Gewissen und ich bin weiter nach Peru, Piura.

Ich werde Ecuador vermissen weil:

1. die hier Menschen so super hilfsbereit sind, so Hilfsbereit das sie einem einfach immer eine Antwort geben müssen, was dazu führt das man lieber 10 Leute fragt um dann den durchschnitt zu berechnen und der Wahrheit dann etwas Näher zu sein. (Besonders wenn man nach Adressen fragt)
2. Wegen der Märkte, wo man eigentlich Alles kaufen kann. Von der Orange bis zum heiligem Kraut um die Ewige Liebe zu finden.
3. Weil ich hier nicht ständig Geld umrechnen muss!
4. Popcorn ist mir mittlerweile ans Herz gewachsen.
5. mein erstes Land das ich allein ohne Plan bereise.
6. ich mich in die Galapagos verliebt hab.

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Eingestellt von amelierei 11:23 Archiviert in Ecuador Kommentare (0)

Ich hab ein paar Videos im Nachhinein hoch geladen

also ruhig nochmal bei Galapagos und Baños nachschauen

:)

Eingestellt von amelierei 06:56 Archiviert in Ecuador Kommentare (0)

Las Cajas

wie im Herr der Ringe

sunny 10 °C

Ich bin heute in den nur 1 Std . enfernten der spektakulären Park Cajas, den man nicht beschreiben kann, aber in dem wir 5 Stunden lang durch die Berge und um die Seen gelaufen sind und wieder auf 3960m.... langsam gewöhn ich mich an die viele Bewegung und an die Höhe:

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Hier hat man eigentlich wirklich nur noch erwartet das ein Hobbit in der nächsten Kurve vor einem steht:
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Eingestellt von amelierei 20:04 Archiviert in Ecuador Tagged see national_park ecuador cuenca ekuador las_cajas Kommentare (0)

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